Führung von Lernenden

Früherkennung und -intervention

Auch wenn Führung «gelingt», die Beziehung «stimmt», können Lernende zuweilen überfordert oder «gestresst» sein. In diesen Fällen gilt es entsprechende Risiken frühzeitig zu erkennen und Auffälligkeiten bzw. Symptome rechtzeitig anzusprechen, z.B.:

  • sozialer Rückzug, Schweigsamkeit
  • abwehrendes Verhalten
  • Lustlosigkeit
  • Zynismus
  • Ungeduld, Gereiztheit, aggressives Verhalten
  • Leistungsschwankungen
  • Fehlerhäufung
  • zunehmende Kundenreklamationen
  • zunehmende Absenzen etc.
  • Gesundheitsbeeinträchtigungen (z.B. Äusserungen über Kopfschmerzen, Magenprobleme, Schlafprobleme usw.)

 

Was tun, wenn solche Symptome auftreten:

  1. Verhaltensauffälligkeiten beobachten
  2.  Auffälligkeiten ansprechen.
  3. Gemeinsam Ursachen suchen.

 

Nach dieser gemeinsamen Auslegeordnung sind folgende zwei Schritte handlungsleitend:

  • Frühintervention: Bieten Sie rechtzeitig passende Unterstützung oder das Einleiten geeigneter Massnahmen an. Berücksichtigen Sie dabei insbesondere die eigenen Ressourcen der Lernenden bzw. des Umfelds (vgl. auch Checkliste Ressourcen)
  • Eigene Grenzen respektieren: Berufsbildner/innen sind weder Ärzt/innen noch Therapeut/innen. Bei Bedarf sollten Fachstellen und Expert/innen beigezogen werden.
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